Warum ist zu viel nicht genug?

Ist Konsum nur Selbstzweck?
Soll die Wirtschaft zu Tode wachsen?

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Gegründet am 16. März 2010

Décroissance Bern sieht sich als Teil der weltweit aktiven Bewegung für Wachstumsrücknahme und Wachstumsverweigerung und möchte dazu beitragen, dass die Menschen sich aus dem zerstörerischen Wachstumszwang unserer Wirtschaft befreien können.

 


16. März 2020:

Auf den Tag genau zu unserem 10-Jahre-Jubiläum
fuhr der Bundesrat die Wirtschaft herunter...
(erster Corona-Shutdown)

2020 war das bisher einzige Jahr, in welchem die globalen Treibhausgas-Emissionen nicht anstiegen.

 

 

Wahlempfehlungen für kantonale Wahlen 2026?

 

 

Wahlempfehlung von allen möglichen Institutionen sind populär.
Wir werden öfters gefragt, ob wir diese oder jene Person, Partei oder Programme empfehlen können.

Dies haben wir bisher nicht gemacht; wir tun uns sehr schwer damit.

 

Sehr vereinfacht ausgedrückt liegt ein Hauptgrund in der Gefahr, durch ständige politische "Schadensbegrenzung", z.B. mit Umweltschutz oder Sozialpolitik, sprich: ökologischer oder sozialer "Abfederung" der Ausbeutung, letztlich genau diese Ausbeutung, dieses heutige System mit seinem Primat dieser Wirtschaft, weiterhin zu stützen.

 

Natürlich soll man diese Abfederung machen, und natürlich sind der Décroissance-Bewegung soziale und grüne Anliegen näher als das "Business as usual" der Wirtschaftsparteien. Dennoch werden von niemandem konsequent die richtigen Fragen und Forderungen gestellt.

 

Man kann somit als Wählerin und Wähler nur versuchen, «so wenig falsch wie möglich» zu wählen.
So gesehen, verwandelt sich die scheinbare «Qual der Wahl» aus Hunderten von Kandididierenden unversehens in eine «Pflicht zu einem Ausschlussverfahren».
Das ist die einzige Strategie, die wir im Moment wachstumskritischen Wählenden empfehlen können. 

Beispiel:

  1. Ich schliesse alle Gruppierungen aus, deren Programm Wirtschaftsnähe signalisiert.
    Das ist im politischen Spektrum alles halb oder ganz rechts.
  2. Ich schliesse Kleinparteien in der linken Hälfte aus, welche keine Listenverbindungen eingegangen sind. Denn sonst verpufft meine Stimmabgabe ins Leere, weil sie absolut keine Wahlchancen haben.
  3. So oder mit weiteren Ausschlusskriterien lande ich bei einer Gruppierung oder bei Einzelpersonen von Gruppierungen im "rot-grünen" Bereich.
  4. Hier schliesse ich Personen aus, deren Kandidatur mir suspekt ist, und ich kumuliere diejenigen, denen ich «am wenigsten misstraue».

 

 

 

Was "passiert" sonst noch 2026?

 

Wir wissen es nicht - die Zeiten sind unsicher.
Hat Bern, hat die Schweiz, hat die Welt überhaupt Lust auf Décroissance?

Manchmal keimt Hoffnung auf, weil viele einzelne Wachstumsprojekte von der Bevölkerung hinterfragt oder abgelehnt werden.
Das Bewusstsein, "so kann es nicht weitergehen" scheint weitverbreitet. Aber die Politik schafft es immer wieder, Wachstumsprojekte bei Stimmberechtigen beliebt zu machen.
Und global bestimmen Kriege und Autokraten zunehmend das Geschehen.

 

"Hast du noch Hoffnung oder resignierst du schon?"
--> Die diesjährige Tour de Lorraine in Bern stellte diese Frage auch, und hat ein paar Rezepte gehabt:
https://www.tourdelorraine.ch/

 

 

 

Uni Lausanne hat Forscher für Décroissance

 

Timothée Parrique:

-> Bericht aus Echo der Zeit vom 28.3.2025

 

Sein Buch:

 

 

Bern: Décroissance fordert für
Sport und Freizeit eher ein koordiniertes Konzept
für alle Sportarten, für beide/alle Geschlechter und für alle Altersgruppen.
Je länger desto mehr auch für die Älteren.
Hauptfokus: Bewegung, Gesundheit, Prävention...

 

...statt nur einen YB-Fussballcampus


 

https://www.decroissance-bern.ch/index.php?s=von+D%E9croissance+Bern

 

 

 



Artikel 4.1.2025: --> https://www.derbund.ch/202732306014

 

Klimaschutz ist Menschenrecht:
Urteil stützt Klage er Klima-Seniorinnen

 

 

 

-> Klartext im Beitrag von Wertkritiker Tomasz Konicz

-> Hier mehr zur Klimadebatte

 

-> Unser Resolution zum Strassenausbau
(anlass: Plände für Ausbau Wankdorf)

 

Niko Paech: Globalisierung rückbauen!

-> zum Artikel


 

 

Warum die ökologische Transformation der Gesellschaft nicht stattfindet

 

Interview mit dem Wiener Professor der Nachhaltigkeitsforschung, 
Ingolfur Blühdorn.

Nov. 2019

 

-> lesen

 

Überwachung? "Verstrahlung"?
Vor allem extremes Wachstum des Datenvolumens und...

...5G lässt Strombedarf explodieren -> Artikel

 

5G mit dürftiger demokratischer Legitimation, und gegen das Klima 
-> Artikel


-> Dazu unser Café vom Herbst 2019

 

 

Nov .2018:

Digitale Demokratie?


-> "Jedes E-Voting-System ist unterwandert"

 

Zeitlos aktuell: Unsere Antidot-Zeitungen vom März 2016 und November 2010

 

 letzte Änderung: 21.3.2026