-> aktuelle Empfehlungen jeweils unter 'aktuell'
Abstimmungsempfehlung für den 3. März 2013
- Eidgenössisch:
Ja zum Raumplanungsgesetz
- Kanton Bern:
Ja zur Initiative Bern erneuerbar
Nein zum Gegenvorschlag
Stichfrage: Initiative - Stadt Bern:
Nein zum Hochwasserschutzprojekt Matte
Abstimmungsempfehlungen 23. Sept. 2012
Décroissance Bern gibt folgende Empfehlungen für die Abstimmungen vom 23. Sept. 2012:
eidgenössisch:
- Jugendmusikförderung: JA
Eine gute musikalische Ausbildung für Laien bereichert das ganze Leben, bringt Menschen in Eintracht mit anderen Menschen zusammen und macht immun gegen die Verlockungen des Warenkonsums. Damit auch Kinder von Eltern mit geringem Einkommen eine solche Ausbildung
erhalten können, braucht es einen guten Musikunterricht in allen Schulen und einen erleichterten Zugang zu Musikschulen.
- 'Sicheres Wohnen im Alter': NEIN
Ein Ja würde tendenziell zu grosse Wohnflächen fördern.
kantonal (Bern):
- Gemeindefusionen: 2x NEIN
Diese Aenderungen sind unnötig und demokratiepolitisch fragwürdig. Gemeindefusionen können zwar durchaus sinnvoll sein, aber ein möglicher Fusionszwang ist falsch; Fusionen müssen aus Einsicht und mit den richtigen Anreizen geschehen. - 2 Steuervorlagen
Achtung: beide Steuer-Vorlagen mit möglichem doppeltem Ja. Deshalb die Stichfrage nicht vergesssen, auch wenn Sie scheinbar 'eindeutig' (ja/nein) abstimmen!

städtisch (Bern):
- Abriss Siedlung Stöckacker: NEIN.
Der Abbruch der ganzen städtischen Siedlung Stöckacker-Süd mit 84 Wohnungen ist energietechnisch sinnlos und sozialpolitisch unverantwortbar. Die Häuser wären noch lange bewohnbar, die neuen Wohnungen werden viel teurer sein, und bis die Graue Energie durch die effizienteren Bauten wettgemacht ist, steht längst die nächste Sanierung mit Energieaufwand an.
-> hier ein aktueller Artikel zum Thema
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Empfehlungen für den 17. Juni 2012:
Eidgenössische Abstimmungen
- «Bauspar-Initiative»:
Empfehlung: Nein. Ergebnis: Nein von Volk und Ständen
Begründung: Die Vorlage bedeutet eine Subventionierung der Wachstumswirtschaft: Weniger Steuereinnahmen, Begünstigung der Bauwirtschaft und des Kreditwesens,
Ausweitung der Bautätigkeit, mehr Zersiedelung.
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Décroissance Bern gab folgende Empfehlungen für drei eidgenössische Abstimmungen vom 11. März 2012:
Zumindest 2x haben wir 'gewonnen'!
- Volksinitiative «Schluss mit dem uferlosen Bau von Zweitwohnungen»:
Empfehlung: JA. Ergebnis: Ja von Volk und Ständen
Begründung: Zweitwohnungen sind ein Symptom unserer Wachstumsgesellschaft und bedeuten einen grossen Verschleiss an Ressourcen und Boden. Dieser Trend muss gestoppt werden.
- «Bauspar-Initiative»:
Empfehlung: Nein. Ergebnis: Nein von Volk und Ständen
Begründung: Die Vorlage bedeutet eine Subventionierung der
Wachstumswirtschaft: Weniger Steuereinnahmen, Begünstigung der Bauwirtschaft und des Kreditwesens, Ausweitung der
Bautätigkeit, mehr Zersiedelung.
_ - Bundesgesetz über die Buchpreisbindung:
Empfehlung: Ja. Ergebnis: Nein von Volk und Ständen
Begründung: Wenn die Buchpreise allein den Gesetzen des
Marktes unterworfen sind, bedeutet dies eine weitere Ökonomisierung von Kultur.
